The Movie That Scared My Mom and Accidentally Made Me Talk Like This
- Feb 9
- 7 min read

When my mom found out I was going to have cerebral palsy, fear didn’t gently knock on the door.
It kicked it in, and a surprisingly large part of that fear came from… a movie.
Somewhere, sometime, she had seen a film with a character who had a disability. That character communicated in a very noticeable way—making sounds and using exaggerated body movements that were slow, strained, and hard for others to understand. It wasn’t meant to be funny or exaggerated for entertainment. It was just very real. And once my mom saw that, her brain went: Absolutely not. Not my kid.
And yes, for anyone wondering, the movie was called Gaby: A True Story.
A beautiful, powerful film—just maybe not the best thing for a mom who had just been told her child would have cerebral palsy and was already running on pure love and anxiety.
In that movie, Gaby’s way of communicating was a board with letters on it. She would point to each letter with help from her caregiver, and everyone around her had to piece together what she was trying to say.
Imagine group texting… but with one letter every few seconds.
Or honestly—if you’ve ever seen one—it kind of looked like a makeshift Ouija board. You know, the board people use to talk to spirits.
So yeah… that didn’t exactly calm my mom’s nerves.
I can understand why that scared her. She wasn’t scared of Gaby—she was scared of what my life might look like.
That image stuck with her. And from that moment on, she was terrified that I would grow up speaking like that character.
So, she did what loving, scared moms do best:
She went into full mission mode.
Welcome to Operation: Make Chris Speak Clearly.
My mom treated speech like it was the most important event in the Olympics. Every word mattered. Every sound mattered. If determination had medals, she would have taken gold—without question. Our days were filled with speech therapy, repetition, encouragement, patience, and the kind of exhaustion that only comes from fighting for your child.
Now, here’s the important part:
She told me all of this years later.
Because at the time?
I don’t remember any of it.
Not the fear. Not the movie. Not the mission. Honestly, I don’t remember shit, I was busy being a baby with cerebral palsy. I kind of had other things going on.
Growing up, I never really questioned the way I speak. I just talked.
A lot. (Still do.)
I didn’t stutter much. I didn’t struggle to get words out—at least not in a way that stood out to me. For a long time, I wondered why. Why do I speak the way I do? Why didn’t I end up sounding like that character from the movie that scared my mom so badly?
Then life did what life does: it added stress.
Here’s something people don’t always realize: my speech is great… until my spasticity decides to join the conversation uninvited.
When I get nervous, mad, excited, overwhelmed, or emotionally invested, my body sometimes goes, “Nope. We’re rebooting.” That’s when I might stutter, repeat myself, or get stuck on a word like my brain and mouth are briefly arguing over whose turn it is.
My thoughts are crystal clear. My brain is firing at full speed.
My mouth, meanwhile, is like: “Hold on. Processing. Please wait.”
If you ever hear me repeat myself, don’t worry—I’m not broken. I’m just buffering.
Cerebral palsy comes in many forms. Some people are difficult to understand. Some communicate differently. Some are non-verbal. Some people hear them speak and think, “What the fuck are they saying?”—and that reaction often says more about the listener than the speaker.
This might sound harsh at first, but it’s important to say it out loud. I’m not saying this to offend anyone. I’m pointing out the reaction people often have—and how unfair and thoughtless it can be.
So yes, I know I have it easier than many others with cerebral palsy.
I’m aware of that.
I don’t take it lightly.
And I don’t take credit for it.
Am I happy with how I turned out?
Yes—because it could have been worse.
But that doesn’t make my story more important. And it doesn’t make anyone else’s experience less valid.
That movie scared my mom—but it also pushed her to fight for me. Her fear didn’t come from judgment or embarrassment. It came from love. From wanting the world to be kinder to me than she feared it might be.
If I speak clearly today, without much stuttering most of the time, that’s not luck. It’s therapy, persistence, patience, and a mother who refused to let fear win.
Cerebral palsy isn’t one voice.
It’s many voices.
Some loud. Some quiet. Some clear. Some misunderstood.
This one just happens to be mine, and yes—my mom still reminds me to “speak clearly” sometimes.
Old habits die hard 😉

Der Film, der meine Mutter erschreckte – und warum ich heute so spreche
Als meine Mutter erfuhr, dass ich Zerebralparese haben würde, klopfte die Angst nicht vorsichtig an die Tür.
Sie trat sie ein.
Und ein überraschend großer Teil dieser Angst kam von … einem Film.
Irgendwann hatte sie einen Film gesehen, in dem eine Person mit einer Behinderung vorkam. Diese Person kommunizierte auf eine sehr auffällige Weise – mit Lauten und übertrieben wirkenden Körperbewegungen, langsam, angestrengt und für andere schwer zu verstehen. Das war nicht als Witz oder Übertreibung gedacht. Es war einfach sehr real. Und als meine Mutter das sah, dachte sie nur: Auf keinen Fall. Nicht mein Kind.
Und ja, für alle, die sich fragen: Der Film hieß Gaby – Eine wahre Geschichte.
Ein schöner, kraftvoller Film — aber vielleicht nicht gerade das Beste für eine Mutter, die gerade erfahren hatte, dass ihr Kind Zerebralparese haben würde und sowieso schon voller Liebe und Angst war.
In diesem Film war Gabys Art zu kommunizieren eine Buchstabentafel. Sie zeigte – mit Hilfe ihrer Betreuungsperson – auf einzelne Buchstaben, und die Menschen um sie herum mussten zusammensetzen, was sie sagen wollte.
Stell dir Gruppenchats vor …
aber mit einem Buchstaben alle paar Sekunden.
Oder ehrlich gesagt – wenn man es so sieht – wirkte es ein bisschen wie eine improvisierte Ouija-Tafel. Du weißt schon, dieses Brett, mit dem man angeblich mit Geistern spricht.
Also ja … das hat die Nerven meiner Mutter nicht gerade beruhigt.
Ich verstehe, warum ihr das Angst gemacht hat. Sie hatte keine Angst vor Gaby – Sie hatte Angst davor, wie mein Leben aussehen könnte.
Dieses Bild blieb in ihrem Kopf. Und ab diesem Moment hatte sie große Angst, dass ich später genauso sprechen würde wie diese Person im Film
Also tat sie das, was liebevolle, verängstigte Mütter am besten können:
Sie ging in den vollen Missionsmodus.
Willkommen bei Operation: Chris soll deutlich sprechen.
Meine Mutter behandelte das Sprechen, als wäre es die wichtigste Disziplin bei den Olympischen Spielen. Jedes Wort zählte. Jeder Laut zählte. Wenn Entschlossenheit Medaillen hätte, hätte sie ohne Zweifel Gold gewonnen. Unsere Tage waren gefüllt mit Logopädie, Wiederholungen, Ermutigung, Geduld und einer Art von Erschöpfung, die nur entsteht, wenn man für sein Kind kämpft.
Jetzt kommt der wichtige Teil:
Sie erzählte mir das alles erst Jahre später.
Denn damals?
Ich erinnere mich an nichts davon.
Nicht an die Angst. Nicht an den Film. Nicht an die Mission. Ehrlich gesagt erinnere ich mich an keinen Scheiß
Beim Aufwachsen habe ich meine Art zu sprechen nie wirklich hinterfragt. Ich habe einfach geredet.
Viel. (Mache ich immer noch.)
Ich habe kaum gestottert. Es fiel mir nicht besonders schwer, Worte herauszubekommen – zumindest nicht so, dass es mir stark aufgefallen wäre. Lange habe ich mich gefragt: Warum spreche ich so, wie ich spreche? Warum klinge ich nicht wie die Person aus dem Film, die meiner Mutter solche Angst gemacht hat?
Dann tat das Leben, was das Leben eben tut: Es brachte Stress.
Etwas, das viele nicht wissen: Meine Sprache ist super … bis meine Spastik sich ungefragt ins Gespräch einmischt.
Wenn ich nervös, wütend, aufgeregt, überfordert oder emotional bin, sagt mein Körper manchmal: „Stop. Neustart.“
Dann stottere ich vielleicht. Oder wiederhole mich. Oder bleibe an einem Wort hängen, als würden Gehirn und Mund kurz diskutieren, wer jetzt dran ist.
Meine Gedanken sind glasklar. Mein Gehirn läuft auf Hochtouren.
Mein Mund dagegen so: „Moment. Verarbeitung läuft. Bitte warten.“
Wenn du mich also mal etwas wiederholen hörst – keine Sorge. Ich bin nicht kaputt. Ich buffer nur kurz.
Zerebralparese hat viele Formen. Manche Menschen sind schwer zu verstehen. Manche kommunizieren anders. Manche sind nonverbal. Und manche Leute hören sie sprechen und denken: „Was zum Teufel sagen die da? “
Und diese Reaktion sagt oft mehr über den Zuhörer aus als über den Sprecher.
Das klingt vielleicht hart, aber es ist wichtig, es auszusprechen. Ich sage das nicht, um jemanden zu beleidigen. Ich zeige nur eine Reaktion, die viele Menschen haben – und wie unfair und gedankenlos sie sein kann.
Ja, ich weiß, dass ich es leichter habe als viele andere mit Zerebralparese.
Das ist mir bewusst.
Ich nehme das nicht auf die leichte Schulter.
Und ich schreibe mir das nicht selbst zu.
Bin ich zufrieden damit, wie ich geworden bin?
Ja – weil es auch schlimmer hätte sein können.
Aber das macht meine Geschichte nicht wichtiger. Und es macht die Erfahrungen anderer nicht weniger wert.
Dieser Film hat meiner Mutter Angst gemacht – aber er hat Sie auch dazu gebracht, für mich zu kämpfen. Ihre Angst kam nicht aus Scham oder Bewertung. Sie kam aus Liebe. Aus dem Wunsch, dass die Welt freundlicher zu mir sein würde, als sie befürchtete.
Wenn ich heute meist klar spreche, ist das kein Glück. Es ist Therapie, Ausdauer, Geduld – und eine Mutter, die sich von Angst nicht besiegen ließ.
Zerebralparese ist nicht eine Stimme.
Es sind viele Stimmen.
Manche laut. Manche leise. Manche klar. Manche missverstanden.
Diese hier ist einfach Meine.
Und ja – meine Mutter erinnert mich manchmal immer noch daran, „deutlich zu sprechen“.
Alte Gewohnheiten sterben langsam 😉



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