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Facing Mortality Through Memory: A Love Letter to My Oma Christa

  • Jan 26
  • 6 min read

When I wrote the introduction to my blog, I mentioned the important people in my life—my family, my sister Tamara, the friends who have always supported me.


But one person was missing.

And not because I forgot her.


My Oma Christa wasn’t in that introduction because she is no longer with us.


Today, I want to tell you who she was, so she will never be forgotten—not by me, and not by anyone who reads this.


For my English-speaking readers: “Oma” means “grandma” in German.


I think about her every single day.

And I miss her every single day.


Who My Oma Was in My Life


My Oma wasn’t just a grandma—she was the glue that held our family together in ways only she understood. Without her, my mom and dad could never have worked as much as they did. She stepped in quietly and consistently, taking care of the things no one else could.


She made me her special spaghetti with parmesan cheese—a combination that sounds strange, I know. But trust me, it was amazing.


She was also a very good cook.

She made all kinds of traditional German dishes—bratwurst and sauerkraut. I was never a big fan of sauerkraut. I never really was, but she made it anyway.


She didn’t stop there. She loved trying other dishes and recipes too—oven-baked meatballs with Gouda cheese, chili con carne, her famous goulash soup, potato soups, schnitzel—all cooked with care and love.


And what was her most famous side dish?


Well… she was German.

So, you guessed it: potatoes.


Potatoes in every form imaginable: fried potatoes, mashed potatoes, French fries, potato balls, and scalloped potatoes. If there was a way to prepare potatoes, she knew it.


She set me up with video games, movies, and all the love in the world.

And she helped me through things that most people never have to think about.


If I needed to go to the bathroom, she was right there with the bottle. She always helped, always cared, and always protected my dignity—especially in moments that are not easy for me.


And every day, at exactly 3 o’clock, she had her routine—her soaps.


Sturm der Liebe. Gute Zeiten, Schlechte Zeiten, and more.


Nothing could interrupt that sacred hour, and honestly, I loved that about her.


Yes, she could be stubborn.

Sometimes explaining my disability to her took patience, and sometimes she didn’t get things right. But she cared. In her own way, she was one of the most loving and understanding people I’ve ever known.


The Day Everything Changed


She passed away on May 19, 2024, at 85 years old.


And with her passing, something in all of us broke.


My mom was devastated, Oma Christa was her mother, her rock, her everyday companion. And she still carries that sadness. We all do. Losing someone like that doesn’t leave a small space behind—it leaves a void that can never truly be filled.


And yes, she was German through and through.

And what’s one of Germany’s favorite drinks? Beer. She loved it.

And honestly, that memory still makes me smile.


My Thoughts on Loss and What People Say


I don’t want to get religious here, because everyone has their own beliefs, and that’s completely fine. But there’s this saying people like to repeat:


“God gives you only what you can handle.”


And honestly—how can that really be true?


If one loss hits you and then someone else gets sick, or someone else passes away…

How much are we supposed to be able to handle?


Then there are the classic phrases people say when they don’t know what else to say:


“Everything happens for a reason.”

“Time heals all wounds.”


I’m sorry, but for me, that’s not how it works.


For me, pain doesn’t magically get smaller.

It doesn’t fade away with time.


It gets bottled up.

It comes out in tears.


And honestly, crying is something I do every single day.


Part of that pain isn’t just losing my Oma.

It’s knowing that I can’t take care of myself alone.

It’s knowing that I need help every single day.


And that scares me—not just for me, but for the people around me.


But I Try. Because She Would Want Me To.


Despite all that fear and grief, I’m trying to live the best life I can.


Not just for me—

but for my Oma.


Because if she were here, she would say:


“Chris, live your life. Don’t stop. Don’t hide. Don’t give up.”


So, I’m trying.

I’m trying to show her that her love didn’t disappear when she did.


I love you, Oma Christa.

Always.


Der Blick auf die Sterblichkeit: Ein Liebesbrief an meine Oma Christa


Als ich die Einleitung zu meinem Blog geschrieben habe, erwähnte ich die wichtigen Menschen in meinem Leben—meine Familie, meine Schwester Tamara, die Freunde, die mich immer unterstützt haben.


Aber eine Person fehlte.

Nicht, weil ich sie vergessen habe.


Meine Oma Christa stand nicht in dieser Einleitung, weil sie nicht mehr bei uns ist.


Heute möchte ich erzählen, wer sie war, damit sie niemals vergessen wird—nicht von mir und nicht von denen, die das hier lesen.


Für meine englischsprachigen Leser: „Oma“ ist das deutsche Wort für „grandma“.


Ich denke jeden einzelnen Tag an sie.

Und ich vermisse sie jeden einzelnen Tag.


Wer meine Oma für mich war


Meine Oma war nicht einfach nur eine Großmutter—sie war der Kitt, der unsere Familie zusammengehalten hat, auf eine Weise, die nur sie konnte. Ohne sie hätten meine Eltern niemals so viel arbeiten können. Sie sprang ein, leise, zuverlässig und immer präsent.


Sie machte mir ihre ganz besondere Spaghetti-mit-Parmesan-Kombination—klingt vielleicht seltsam, aber glaubt mir, sie war großartig.


Sie war außerdem eine sehr gute Köchin.

Sie kochte viele klassische deutsche Gerichte wie Bratwurst und Sauerkraut. Sauerkraut war nie wirklich mein Favorit. Ich mochte es ehrlich gesagt noch nie. Aber sie machte es trotzdem.


Gleichzeitig probierte sie sich auch gerne an anderen Gerichten und Rezepten aus: Ofen-Frikadellen mit Gouda, Chili con Carne, ihre berühmte Gulaschsuppe, Kartoffelsuppen, Schnitzel—alles mit Liebe gekocht.


Und was war ihre bekannteste Beilage?


Nun ja… sie war deutsch.

Also: Kartoffeln.


Kartoffeln in jeder erdenklichen Form: Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Pommes, Kartoffelklöße und Kartoffelgratin. Wenn es eine Art gab, Kartoffeln zuzubereiten, dann kannte sie sie.


Sie stellte mir Videospiele und Filme bereit und schenkte mir all die Liebe der Welt.

Und sie half mir bei Dingen, über die die meisten Menschen nie nachdenken müssen.


Wenn ich auf die Toilette musste, war sie sofort mit der Flasche da. Sie half mir immer, sorgte für mich und achtete darauf, dass ich meine Würde behielt—besonders in Situationen, die für mich nicht einfach sind.


Und jeden Tag, um genau 15 Uhr, hatte sie ihr festes Ritual—ihre Soaps.


Sturm der Liebe. Gute Zeiten, Schlechte Zeiten. Und viele andere.


Diese Stunde war heilig. Nichts durfte sie unterbrechen.

Und ehrlich gesagt, ich habe genau das an ihr geliebt.


Ja, sie konnte stur sein.

Manchmal brauchte es Geduld, ihr meine Behinderung zu erklären, und manchmal verstand sie nicht alles richtig. Aber sie hat es versucht. Und auf ihre ganz eigene Art war sie einer der liebevollsten und verständnisvollsten Menschen in meinem Leben.


Der Tag, an dem sich alles veränderte


Sie ist am 19. Mai 2024 im Alter von 85 Jahren gestorben.


Und mit ihrem Tod ist in uns allen etwas zerbrochen.


Meine Mutter war am Boden zerstört—Oma Christa war ihre Mutter, ihr Halt, ihr täglicher Begleiter. Diese Traurigkeit trägt sie bis heute in sich. Wir alle tun das. Ein Verlust wie dieser hinterlässt kein kleines Loch—er reißt eine Lücke, die nie wirklich geschlossen werden kann.


Und ja, sie war deutsch durch und durch.

Und was ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland?


Bier.

Sie liebte es.

Und dieser Gedanke bringt mich bis heute zum Lächeln.


Meine Gedanken über Verlust und das, was Menschen sagen


Ich möchte hier nicht religiös werden, denn jeder Mensch hat seinen eigenen Glauben, und das ist völlig in Ordnung. Aber es gibt diesen Satz, den man immer wieder hört:


„Gott gibt dir nur so viel, wie du tragen kannst.“


Und ganz ehrlich—wie soll das wirklich stimmen?


Wenn man schon einen Verlust erlitten hat und dann wird jemand anderes krank oder stirbt…

Wie viel sollen wir denn bitte aushalten können?


Dann gibt es diese typischen Sätze:


„Alles passiert aus einem Grund. “

„Die Zeit heilt alle Wunden.“


Für mich fühlt sich das einfach nicht richtig an.


Mein Schmerz wird nicht automatisch kleiner.

Er verschwindet nicht mit der Zeit.


Er staut sich an.

Er kommt in Tränen heraus.


Und ehrlich gesagt, Weinen gehört für mich zu jedem einzelnen Tag dazu.


Ein Teil dieses Schmerzes ist nicht nur der Verlust meiner Oma.

Es ist auch das Wissen, dass ich mich nicht selbst versorgen kann.

Dass ich jeden Tag Hilfe brauche.


Das macht mir Angst—nicht nur um mich selbst, sondern auch um die Menschen, die für mich da sind.


Aber ich versuche es. Weil sie es so gewollt hätte.


Trotz all dieser Angst und Trauer versuche ich, mein Leben so gut wie möglich zu leben.


Nicht nur für mich—

sondern für meine Oma.


Denn wenn sie noch hier wäre, würde sie sagen:


„Chris, leb dein Leben. Hör nicht auf. Versteck dich nicht. Gib nicht auf.“


Also versuche ich es.

Ich versuche ihr zu zeigen, dass ihre Liebe nicht verschwunden ist, nur weil sie nicht mehr hier ist.


Ich liebe dich, Oma Christa.

Für immer.

 
 
 

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