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Choosing You, Whatever the Future Holds

  • Feb 2
  • 6 min read

There is something I’ve been carrying quietly in my heart for a long time now. It’s not something I talk about often, because it feels delicate—almost sacred. But it’s honest, and it deserves to be spoken.


I would like to have a child one day.


Not out of pressure. Not because it’s what life is “supposed” to look like. But because the idea of nurturing a life, of teaching kindness, resilience, and compassion, feels meaningful to me. I imagine small moments—reading bedtime stories, sharing laughter, guiding someone through a world that isn’t always gentle. That thought lives in me softly, like a candle rather than a fire.


And yet, as real as that wish is, it is not the most important thing to me.


If my future girlfriend, my future wife, or my future partner does not want a child—for any reason at all—that is okay. Completely and without resentment.


Love, to me, is not an agreement built on conditions. It is not a promise that depends on fulfilling a specific dream. Love is choosing a person as they are, with their boundaries, their fears, their truths, and their hopes—even when those hopes don’t perfectly match mine.


Everyone has their reasons. Some are shaped by health, some by past experiences, some by fear, some simply by knowing themselves deeply. All of those reasons matter. All of them deserve respect.


There is also another layer of honesty I feel is important to share because I have cerebral palsy, I know that raising a child would not be simple. I know there would be days when my body would make things harder, days when helping with a baby might require more planning, more patience, or more support. I understand that being with me could mean balancing the care of a child while also supporting me at the same time.


But I also want to be clear about something that matters.


Regardless of my condition, and even though I use a wheelchair, I am not difficult to care for. I am independent in many parts of my daily life, and I know my routines well. For the tasks where I do need help, additional support can be provided.


While I do require 24/7 care, that does not mean I need help every second of every day. I am supported by family and friends, and care is shared in a way that is structured, reliable, and realistic. I am used to living with support, and my life is not chaotic or overwhelming—it is organized and sustainable.


I don’t expect my future partner to do everything alone. I believe in shared responsibility, clear communication, and building a life that works for both of us. Support does not mean burden—and needing help does not mean lacking strength.


I want the woman I love to feel secure, not overwhelmed. To know that we are a team, and that no part of life—whether love, disability, or parenting—has to be carried alone.


I never want parenthood—or partnership—to feel like an obligation born out of guilt or expectation.


Because love should never feel like that.


What I want most is not a role, a title, or a perfectly imagined future.


What I want most is her.


I want the woman who will one day choose me—not because she feels she has to, but because she wants to. I want the one who sees all of me: my strength, my vulnerability, my limitations, and my heart. I want shared mornings, quiet nights, inside jokes, deep conversations, and the comfort of knowing we are facing life side by side.


If our life together does not include children, that life is not lacking.


It can still be full. It can still be rich with meaning, laughter, tenderness, and growth. It can still be a life where love is felt deeply and shared freely, without comparison to anyone else’s idea of happiness.


Living with disability has taught me that the future is never guaranteed. Plans change. Bodies change. Paths shift. But love—the choice to stay, to care, to say you are enough—that is what truly lasts.


And one more thing feels important to say.


I am more than a man in a wheelchair. I am curiosity, humor, loyalty, depth, and heart. I am someone who loves deeply, feels intensely, and shows up honestly. I am someone who still believes in connection, growth, and shared joy.


So yes, I hold the idea of having a child gently in my heart.


But even more firmly, I hold this truth:


I choose you—whatever the future holds.


And if you’re out there wondering whether love can look different, whether life can be meaningful in its own unique way—or if you just so happen to be reading this—then maybe the real question is this:


Who wants to have an adventure with me?


Ich wähle Dich – egal, was die Zukunft bringt


Es gibt etwas, das ich schon lange still in meinem Herzen trage. Etwas, worüber ich nicht oft spreche, weil es sich zerbrechlich anfühlt – fast heilig. Aber es ist ehrlich, und es verdient es, ausgesprochen zu werden.


Ich würde eines Tages gerne ein Kind haben.


Nicht aus Druck heraus. Nicht, weil es das ist, wie das Leben „sein sollte“. Sondern weil der Gedanke, ein Leben zu begleiten und Werte wie Freundlichkeit, Stärke und Mitgefühl weiterzugeben, für mich etwas Sinnvolles hat. Ich stelle mir kleine Momente vor – Gute-Nacht-Geschichten, gemeinsames Lachen, jemanden durch eine Welt zu führen, die nicht immer sanft ist. Dieser Wunsch lebt leise in mir, wie eine Kerze und kein loderndes Feuer.


Und doch – so real dieser Wunsch auch ist – er ist nicht das Wichtigste für mich.


Wenn meine zukünftige Freundin, meine zukünftige Frau oder meine zukünftige Partnerin kein Kind möchte – aus welchem Grund auch immer – dann ist das in Ordnung. Wirklich.


Liebe ist für mich kein Abkommen mit Bedingungen. Kein Versprechen, das davon abhängt, ob ein bestimmter Traum erfüllt wird. Liebe bedeutet, einen Menschen so zu wählen, wie er ist – mit seinen Grenzen, seinen Ängsten, seinen Wahrheiten und seinen Hoffnungen, selbst wenn diese Hoffnungen nicht vollkommen mit meinen übereinstimmen.


Jeder Mensch hat seine Gründe. Manche entstehen aus gesundheitlichen Aspekten, manche aus Erfahrungen, manche aus Angst, manche einfach daraus, sich selbst gut zu kennen. All diese Gründe sind berechtigt. Und alle verdienen Respekt.


Es gibt noch eine weitere Ehrlichkeit, die ich teilen möchte.


Weil ich Zerebralparese habe, weiß ich, dass es nicht einfach wäre, ein Kind großzuziehen. Ich weiß, dass es Tage geben würde, an denen mein Körper die Dinge schwieriger macht – Tage, an denen die Betreuung eines Babys mehr Planung, mehr Geduld oder mehr Unterstützung erfordern würde. Mir ist bewusst, dass eine Beziehung mit mir bedeuten kann, sich gleichzeitig um ein Kind zu kümmern und mich zu unterstützen.


Aber ich möchte auch etwas klarstellen, das wichtig ist.


Unabhängig von meiner Behinderung und obwohl ich einen Rollstuhl benutze, bin ich nicht schwer zu versorgen. In vielen Bereichen meines Alltags bin ich selbstständig und kenne meine Abläufe gut. Dort, wo ich Hilfe benötige, kann zusätzliche Unterstützung organisiert werden.


Auch wenn ich rund um die Uhr Betreuung habe, bedeutet das nicht, dass ich jede Sekunde des Tages Hilfe brauche. Ich werde von Familie und Freunden unterstützt, und die Betreuung ist gut strukturiert, verlässlich und alltagstauglich. Ich bin es gewohnt, mit Unterstützung zu leben – mein Alltag ist weder chaotisch noch überfordernd, sondern organisiert und stabil.


Ich erwarte nicht, dass meine zukünftige Partnerin alles allein trägt. Ich glaube an gemeinsame Verantwortung, offene Kommunikation und daran, ein Leben zu gestalten, das für uns beide funktioniert. Unterstützung bedeutet keine Belastung – und Hilfe zu brauchen bedeutet nicht, schwach zu sein.


Ich möchte, dass die Frau, die ich liebe, sich sicher fühlt und nicht überfordert. Dass sie weiß, wir sind ein Team – und dass kein Teil des Lebens, weder Liebe, Behinderung noch mögliche Elternschaft, allein getragen werden muss.


Ich möchte nicht, dass Elternschaft – oder Partnerschaft – sich jemals wie eine Pflicht anfühlt, entstanden aus Schuldgefühlen oder Erwartungen.


Denn Liebe sollte sich niemals so anfühlen.


Was ich mir am meisten wünsche, ist kein Titel, keine Rolle und kein perfekt ausgemaltes Zukunftsbild.


Was ich mir am meisten wünsche, ist Sie.


Ich wünsche mir die Frau, die mich eines Tages wählt – nicht, weil sie glaubt, es zu müssen, sondern weil sie es will. Die mich als Ganzes sieht: meine Stärke, meine Verletzlichkeit, meine Einschränkungen und mein Herz. Ich wünsche mir gemeinsame Morgen, ruhige Abende, Insider-Witze, tiefe Gespräche und das beruhigende Gefühl, dass wir das Leben Seite an Seite meistern.


Wenn unser gemeinsames Leben keine Kinder beinhaltet, dann fehlt diesem Leben nichts.


Es kann trotzdem vollständig sein – reich an Sinn, Lachen, Nähe und Wachstum. Ein Leben, in dem Liebe tief gespürt und frei geteilt wird, ohne sich mit den Vorstellungen anderer von Glück zu vergleichen.


Mit einer Behinderung zu leben hat mich gelehrt, dass die Zukunft niemals garantiert ist. Pläne ändern sich. Körper verändern sich. Wege verlaufen anders. Aber Liebe – die bewusste Entscheidung zu bleiben, füreinander da zu sein und zu sagen du bist genug – das ist es, was wirklich bleibt.


Und noch etwas ist mir wichtig zu sagen:


Ich bin mehr als ein Mann im Rollstuhl. Ich bin Neugier, Humor, Loyalität, Tiefe und Herz. Ich bin jemand, der tief liebt, intensiv fühlt und ehrlich da ist. Jemand, der weiterhin an Verbindung, Wachstum und gemeinsame Freude glaubt.


Ja, ich trage den Gedanken an ein Kind behutsam in meinem Herzen.


Aber noch fester trage ich diese Wahrheit in mir:


Ich wähle dich – egal, was die Zukunft bringt.


Und wenn du da draußen bist und dich fragst, ob Liebe auch anders aussehen darf, ob ein Leben auf seine ganz eigene Weise erfüllend sein kann – oder wenn du das hier gerade zufällig liest – dann ist vielleicht die eigentliche Frage diese:


Wer hat Lust, mit mir ein Abenteuer zu erleben?

 
 
 

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